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Museen Böttcherstraße

Wer die schmale Böttcherstraße betritt, wähnt sich einer anderen Welt. Die „heimliche Hauptstraße“ Bremens wurde in den 1920er Jahren im Auftrag des Kaffeefabrikanten Roselius zu ihrem heutigen expressionistischen Erscheinungsbild umgebaut. Vom Mäzenatentum des Kaufmanns zeugen das Ludwig Roselius Museum und das Paula Modersohn-Becker Museum. Für letzteres hatte er eine Auswahl von Hauptwerken der Künstlerin zusammengetragen. Gemälde aus allen Schaffensphasen belegen ihren Stellenwert als Pionierin der modernen Malerei. Eng mit der Worpsweder Künstlerkolonie ist auch der Bildhauer Bernhard Hoetger verbunden, aus dessen Oeuvre das Museum die umfangreichste Sammlung beherbergt. Das Ludwig Roselius Museum präsentiert Kunst und Kunsthandwerk aus Gotik, Renaissance und Barock. Zu den Höhepunkten zählen Werke von Lucas Cranach d. Ä. und Tilmann Riemenschneider sowie der historische Silberschatz der "Compagnie der Schwarzen Häupter aus Riga".

 

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Ausstellungen

08.02.2026 - 13.09.2026

Becoming Paula

Am 8. Februar 2026 jährt sich der Geburtstag von Paula Modersohn-Becker zum 150. Mal. Das Paula Modersohn-Becker Museum, das zusammen mit den Beständen der Paula-Modersohn-Becker-Stiftung die umfangreichste öffentliche Sammlung ihrer Werke besitzt, nimmt dieses Jubiläum zum Anlass für eine große Sonderausstellung, die zeigt, wie die Malerin schon in ihrer Studienzeit ihren eigenen, freien und selbstständigen künstlerischen Weg geht. Neben den berühmten Bildern ihrer letzten Lebensjahre rückt die Ausstellung darüber hinaus erstmals die Rezeption der Malerin im 20. und 21. Jahrhundert in den Fokus.

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13.03.2026 - 29.08.2026

Die Blauen Reiterinnen

In einem Brief an Marianne von Werefkin erfand die expressionistische Dichterin Else Lasker-Schüler 1913 den einprägsamen Begriff der "Blauen Reiterreiterin".

Dass neben Werefkin zahlreiche Künstlerinnen im Umfeld der Bewegung und ihren Ausstellungen aktiv waren und sie entscheidend mitprägten, zählt zu den Besonderheiten des "Blauen Reiters". Neben Werefkin und Gabriele Münter sind darunter Maria Franck-Marc und Elisabeth Epstein, die ein grenzüberschreitendes Netzwerk zu Erma Bossi, Sonia Delaunay und Natalija Gontscharowa aufbauten. Ihre Rollen innerhalb des "Blauen Reiters", ihre Einflüsse auf die ästhetische Theorie und Kunst der Bewegung sowie ihr Wirken über den Ersten Weltkrieg hinaus sind nun erstmals Thema einer umfassenden Ausstellung, die an vier Stationen in Deutschland sowie der Schweiz präsentiert wird. Der Titel geht auf die Überformung Lasker-Schülers zurück und gewährt bereits einen Einblick in die komplexen emanzipatorischen Bestrebungen der Künstlerinnen.

Mit der Ausstellung feiert das Paula Modersohn-Becker Museum als weltweit erstes Museum, das dem Werk einer Malerin gewidmet ist, am 2. Juni 2027 sein 100-jähriges Bestehen. Die Bremer Pionierin der Moderne wird dann auf zwölf Zeitgenossinnen treffen, die ihr Ziel teilten, in ihrer Kunst mit etablierten Wahrnehmungsgewohnheiten zu brechen.

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13.06.2026 - 13.09.2026

Wiebke Mertens – Main Character Karin Hollweg Preis 2024

Das Paula Modersohn-Becker Museum präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung der 28-jährigen Preisträgerin des Karin Hollweg Preises 2024.

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Digital

Online-Ausstellung zur Sonderausstellung "Die Zeichnerin P. Modersohn-Becker"

Hier finden Sie die digitale Ausstellung

Sachgebiete

Kunstmuseen

Tourismusregion

Bremen / Bremerhaven

Böttcherstraße 6-10
28195 Bremen
Tel. (04 21) 33 88 222
info@museen-boettcherstrasse.de
www.museen-boettcherstrasse.de

Di - So 11 - 18 Uhr

 

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Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich