Am 16. November 1965 wurde in Rotenburg (Wümme) der Museumsverband für Niedersachsen e. V. gegründet. Ziel der Initiative war, Museen überregional zu vernetzen, kollegialen Austausch zu fördern und gegenseitige Unterstützung zu ermöglichen. Was damals mit einem engagierten Kreis von 55 Museumsfachleuten begann, hat sich in den vergangenen sechs Jahrzehnten zu einem der leistungsstärksten und innovativsten Landes-Museumsverbände Deutschlands entwickelt.
Seit der Satzungserweiterung im Jahr 1975 gehören auch die Museen des Landes Bremen zum Verband, der heute rund 480 Mitglieder zählt – darunter haupt- und ehrenamtlich geführte Museen aller Sparten und Größen. In mittlerweile 14 Regional-Arbeitsgemeinschaften und 4 Fachgruppen sind die Mitglieder eng miteinander vernetzt und profitieren von einem breiten Spektrum an Beratungs-, Qualifizierungs- und Zertifizierungsangeboten. Mit der Museumsschule, dem Museumsgütesiegel, fachlichen Gutachten und kulturpolitischen Stellungnahmen setzt sich der Verband aktiv für die Belange der Museen ein.
„Dass jeder mit jedem sprechen und über seine Museumssituation berichten konnte“, dieser Grundgedanke, wie ihn Gründungsmitglied Helmut Eichhorn formulierte, prägt den Verband bis heute. Die überregionale Zusammenarbeit, die Vielfalt der Museen und die zahlreichen Kooperationen auf Landes-, Bundes- und internationaler Ebene machen den Museumsverband zu einem unverzichtbaren Partner für die Museumslandschaft.
Das 60-jährige Bestehen wird im Rahmen der Jahrestagung 2026 in Syke sowie bei weiteren Veranstaltungen in den kommenden Monaten gebührend gefeiert.
