Freilichtmuseum am Kiekeberg
Landleben in drei Jahrhunderten: Über 40 historische Gebäude und Gärten auf einem zwölf Hektar großen Freigelände erzählen von der Kultur und der früheren Lebensweise in der Winsener Marsch und der nördlichen Lüneburger Heide. Historische Bauernhöfe, Scheunen und Speicher zeigen die bäuerliche Hofwirtschaft seit dem 17. Jahrhundert. Auf großen Acker- und Weideflächen wachsen bewährte Getreide- und Gemüsesorten. Bauern- und Blumengärten, Streuobstwiesen und Weiden ergeben ein authentisches Bild vom früheren Leben auf dem Land. Ganzjährig erleben Besuchende vielfältige Aktionstage: von Märkten wie dem "Kunsthandwerkermarkt" über das "Traktorentreffen" und den "Historischen Jahrmarkt" bis hin zu geschichtlichen Vorführungen wie "Der erste Sommer im Frieden".
Museumsgütesiegel 2022-2028
Ausstellungen
„Von Federkiel und Rechenschieber“: Sammlung von Christine Strüfing
Wie wurde um 1900 unterrichtet – und wie heute? Im Mittelpunkt der Sonderausstellung „Von Federkiel und Rechenschieber – Entwicklung des ländlichen Schulwesens“ steht die umfangreiche Dorfschulsammlung von Christine Strüfing. Die ehemalige Schulleiterin der Grundschule in Felm sammelte über 60 Jahre Objekte wie z.B. Schulbänke, Schulwandbilder, Schulranzen oder Anschauungsobjekte aus dem Unterricht. Die Ausstellung erzählt anhand der Exponate Geschichten rund um den Dorfschulalltag der letzten 150 Jahre.
Glück inklusive
Die Wanderausstellung präsentiert 37 Lebensgeschichten von Menschen mit Behinderung aus den Landkreisen Harburg und Lüneburg. Im Fokus stehen persönliche Erfahrungen, Krisen sowie prägende Wendepunkte. In fünf Modulen mit Texttafeln und Porträtfotografien wird das Thema als begehbare Installation im Außenraum inszeniert. Die Ausstellung wird gefördert durch die „Aktion Mensch“, die Lebenshilfe Lüneburg-Harburg und das „studio mensch“ und sie vermittelt vielfältige Perspektiven auf Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe. Zentral ist die Erkenntnis, dass Lebensqualität und Glück unabhängig von Einschränkungen möglich sind.
Trugbild Heimat? NS-Kulturschaffende nach 1945
Die Sonderausstellung beleuchtet regionale NS-Biografien und ihre Nachwirkungen. Besucherinnen und Besucher erfahren Hintergründe über die Biografien und Werke von zwei Kulturschaffenden aus dem Landkreis Harburg, die während und nach der Zeit des Nationalsozialismus aktiv zur Verbreitung der NS-Ideologie beitrugen: Heinrich Ludwig Meyer-Helm und Wilhelm Marquardt. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum und wie sie auch nach 1945 gesellschaftlich und kulturell weiter wirken konnten.
Sachgebiete
Tourismusregion
Am Kiekeberg 1
21224 Rosengarten - Ehestorf
Tel. (040) 79 01 760
info@kiekeberg-museum.de
www.kiekeberg-museum.de
Di - Fr 9 - 17
Sa, So, feiertags 10 - 18 Uhr
- Führungen für Gruppen
- Angebote für Kindergärten
- Angebote für Grundschulen
- Angebote für weiterführende Schulen
- Angebote für Menschen mit Behinderung
- Material für Lehrkräfte
- Kinderfreundliches Museum
- Kindergeburtstage
- Multimediaguide / Audioguide
- Raumvermietung
- Barrierefreier Zugang ins Gebäude
- Barrierefreie Ausstellungen
- Aufzüge vorhanden
- Barrierefreies / behindertengerechtes WC im Museum
- Angebote für Sehbehinderung
- Angebote für geistige Behinderung
- Angebote für Hörgeschädigte
- Sitzgelegenheiten
- Wickelraum
- Spielecke
- Spielplatz
- Spezielle Angebote für Kinder
- Freier Eintritt bis 18 Jahre







