Museum Villa Stahmer
Mit ihren zahlreichen Türmen und Giebeln mutet die Villa Stahmer fast wie ein Schloss an, doch adelige Herrschaften hat das Anwesen des Fabrikanten Robert Stahmer nie gesehen. Prächtige Stuckdecken, farbige Jugendstil-Fenster und das orientalische Bad künden vielmehr vom Wohlstand, den der Werkstoff Stahl der Fabrikantenfamilie und der Stadt Georgsmarienhütte brachte. Auch im Museum der Stadt, das hier heute untergebracht ist, dreht sich alles um Stahl. Die Dauerausstellung erzählt vom 1856 gegründeten Hüttenwerk und der Entwicklung des Industriedorfs zur Arbeiterkolonie und schließlich zur heutigen Stadt Georgsmarienhütte. An zahlreichen Objekten können Besucher*innen diesen Wandel begreifen. Schienen mit Walzzeichen aber auch große Wandbilder aus Metall vermitteln die besondere Bedeutung der Stahlproduktion.
Ausstellungen
Gemeinsamkeiten - Jens Hunger und Hinrich van Hülsen
In den Arbeiten von Hinrich van Hülsen und Jens Hunger finden sich viele Gemeinsamkeiten, Parallelen und Überschneidungen. Elemente des Fantastischen und die symbolische Verwendung von Tierfiguren - gleichnishaft für menschliche Eigenschaften und Erfahrungen, aber auch als märchenhafte Ebene – sind für beide Künstler zentrale Eigenschaften ihrer künstlerischen Arbeit.
Beide Künstler sind Geschichtenerzähler, die ihre inneren Welten in einem sichtbaren Bilderkosmos darstellen. Beide verbinden Traum, Unbewusstes, Surreales und Absur-des zu einer Einheit. Die Diktatur der Logik auszuschalten, ist ein trickreiches Vergnü-gen, an dem die beiden Künstler die Betrachter*innen teilhaben lassen.
Sachgebiete
Tourismusregion
Carl-Stahmer-Weg 13
49124 Georgsmarienhütte
Tel. (0 54 01) 40 755
museum@georgsmarienhuette.de
www.georgsmarienhuette.de
Do 15-18 Uhr
So 15-18 Uhr
jeden 1. Sa im Monat 15-18 Uhr
NEU 2023: Führungen für Schulklassen auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich
- Führungen für Gruppen
- Angebote für Kindergärten
- Angebote für Grundschulen
- Angebote für weiterführende Schulen
- Material für Lehrkräfte
- Kinderfreundliches Museum
- Freier Eintritt bis 18 Jahre



