Die Tagung “Communities in der kooperativen Museumsarbeit”, die am 19. und 20. November 2026 im Leibnizhaus in Hannover stattfinden wird, setzt sich mit den Fragen "Wie definieren wir eigentlich Communities? Und wie kann eine gelingende Zusammenarbeit zwischen ihnen und Museen aussehen?" auseinander.
Laut der aktuellen ICOM-Museumsdefinition arbeiten Museen „ethisch, professionell und partizipativ mit Communities“ und partizipative Museumsarbeit ist inzwischen in vielen Häusern fest verankert: Personen und Gruppen aus der Stadtgesellschaft werden an Ausstellungen, bei Sammlungsfragen und Vermittlungsangeboten beteiligt. Immer mehr Akteur*innen fordern auch selbst die Zusammenarbeit mit Museen ein, möchten repräsentiert sein und Inhalte mitgestalten. Museen treten somit auf unterschiedliche Weise in Austausch mit Communities.
Anhand ausgewählter Projekte, auch aus dem europäischen Ausland, sprechen wir über den Einfluss von Museen auf Prozesse des Community-Buildings und diskutieren, was Community-Arbeit für Museen bedeutet. Dabei geht es nicht nur um Best-Practice-Beispiele, sondern ebenso um Lernprozesse, Herausforderungen und das gemeinsame Weiterdenken erster Schritte.
Vortragende:
- Judikje Kiers - Amsterdam Museum
- Dr. Ismahan Wayah - Freie Kuratorin
- Paul Beaury - museeon. Berlin
- Ciaron Wilkinson - Manchester Museum
- Natalie Bayer - FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
- İdil Efe - Freie Kuratorin & Beraterin
- Dr. Yannik Nordwald - StadtPalais – Museum für Stuttgart
- Tanja Aminata Bah - Freie Kuratorin
- Sandra Vacca - Board Member ICOM COMCOL
- Franziska Boegehold-Gude und Franziska de Vries - Stadtmuseum Oldenburg
Eine Tagung des Historischen Museums Hannover in Kooperation mit dem Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e. V.
Das Detailprogramm wird ab Mitte August auf der Internetseite des Historischen Museums Hannover veröffentlicht. Eine Anmeldung ist ab diesem Zeitpunkt ebenfalls dort möglich.
