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Museumsverband

Lili Marleen. Ein Schlager macht Geschichte

Dr. Thorsten Smidt
Ausstellungsdirektor

Stiftung Haus der Geschichte
der Bundesrepublik Deutschland
Willy-Brandt-Allee14

53113 Bonn

Tel. 02 28 - 91 65 - 103
Fax 02 28 - 91 65 - 333
E-Mail:
smidt@hdg.de

Ann-Kathrin Heinzelmann

Ausstellungsassistentin

Stiftung Haus der Geschichte

der Bundesrepublik Deutschland

Willy-Brandt-Allee 14

53113 Bonn

Tel.: 02 28 91 65 - 513

Fax.: 02 28 91 65 - 302

E-Mail: heinzelmann@hdg.de

 

1915 schreibt der junge Soldat Hans Leip ein Gedicht über Liebe und Abschied, das 1938 von Norbert Schultze vertont wird. Ein Jahr später erscheint eine Schallplatte von Lale Andersen. Der deutsche Soldatensender Belgrad beginnt 1941, „Lilli Marleen“ allabendlich abzuspielen. In den folgenden Jahren hören und singen nicht nur deutsche, sondern auch alliierte Soldaten das Lied.

„Lili Marleen“ wird zur Waffe im Propagandakrieg, Übersetzungen und Umdichtungen entstehen. Marlene Dietrich singt es für die US-Soldaten, als sie nach Deutschland vorrücken. Viele vergessen Lale Andersen als Interpretin. Die Ausstellung thematisiert die Entstehung des Liedes „Lili Marleen“, seine Verbreitung und Rezeption. Ein sentimentales Liebeslied als Wehrmachtsschlager und internationaler Hit: ein Lied, das zum Mythos wurde.

„Lili Marleen“ ist eine Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Die Erstpräsentation fand im Haus der Geschichte Bonn vom 7. Dezember 2001 bis 10. Februar 2002 statt.

Die Ausstellung besteht aus 39 Reproduktionen in 25 Alu-Rahmen und kann in kompakten Transportkisten zu sehr günstigen Konditionen ausgeliehen werden. Für die Hängung werden ca. 26 m laufende Wandfläche benötigt.

Folgende Kosten fallen an: Kosten für Hin-und Rücktransport; Leihgebühren von 250,00 ; Versicherungswert beträgt 4.400,00 €.

Sonstiges:

Der Leihnehmer stellt geeignete Ausstellungsräumlichkeiten inklusive Ausstellungstechnik (Galerieleisten bzw. Stellwände) bereit.

Der Leihnehmer führt in enger Absprache mit der Stiftung die Öffentlichkeitsarbeit durch (Plakate und Einladungskarten zum Eindruck sind vorhanden). Kataloge zur Ausstellung können zum Kommissionspreis beim Haus der Geschichte erworben werden.

Ein Vertreter des Hauses der Geschichte ist anzufragen, die Ausstellung zu eröffnen. Der Leihnehmer verpflichtet sich, die Fahrtkosten und ggf. die Kosten für die Unterkunft zu übernehmen.

Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.

Der Leihnehmer erstellt eine Ausstellungsdokumentation und überlässt diese nach Beendigung der Laufzeit dem Haus der Geschichte.

Weitere Informationen über alle Leih-Ausstellungen der Stiftung Haus der Geschichte unter: http://www.hdg.de/stiftung/leih-ausstellung/

Dieser Internetauftritt wird ermöglicht durch das Engagement der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur