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Museumsverband

Absence and loss - Fotografien von Marion Davies, London

Kontaktadresse:

Kultur-Büro AHB Dr. Wolfgang Fritzsche
Nürnberger Straße 9
65462 Ginsheim-Gustavsburg
Tel. 06134 757761
info(at)a-h-b.de
 

„Als ich durch die Straßen von Berlin ging, fielen mir die vielen Holocaust-Gedenkstätten auf. Sie waren scheinbar überall: an einer Straßenecke, auf einem Marktplatz, sogar auf einer Brücke über Eisenbahngleise.“

Eigentlich war Marion Davies auf den Spuren ihrer jüdischen Familie, als sie ihre Entdeckungen machte. Ihre Eltern waren dem Holocaust entkommen und hatten in London geheiratet. Ihre Vorfahren aber kamen aus den verschiedensten Teilen Deutschlands: Frankfurt, Koblenz, Wiesbaden oder Lich, um nur einige zu nennen, kulminierten aber in Berlin.

Ab dem Jahr 2005 begann Marion Davies diese Gedenkstätten zu fotografieren und fokussierte dabei vorwiegend auf unbekannte Mahnmale. Etwas später erweiterte sie den Blick auf Menschen, die sie bei ihrer Arbeit kennen lernte und die den Holocaust überlebt hatten. In einem aufwendigen technischen Prozess veränderte sie die Farbstruktur der Bilder, ohne ihre Atmosphäre stören. Begleittexte erläutern das Motiv.

Die Serie besteht aus 47 gerahmten Fotos mit Texten in englischer und deutscher Sprache. Ein Katalog in deutscher und englischer Sprache ist vorhanden.

Neben vielen Institutionen in Groß-Britannien und den Niederlanden zeigten das  Goethe Institut Johannesburg und das  Holocaust Zentrum in Kapstadt Marion Davies Ausstellung. Zudem dient sie als Anschauungsmaterial in vielen britischen Schulen. In Deutschland war sie bislang in Boppard, Lich und Wiesbaden zu sehen.

Einen ersten Eindruck und weitere Informationen finden Sie hier
http://www.a-h-b.de/AHB/absenceandlosspictures.html

Einige Bilder aus Wiesbaden können Sie hier betrachten
http://www.a-h-b.de/AHB/absenceandloss_WI.html

 

Außer für den Transport fallen keine weiteren Kosten an. Wenn gewünscht wird, dass Marion Davies zur Ausstellung kommt, wird die Übernahme der Flug- und Hotelkosten erwartet. Der Versicherungswert beträgt Euro 1.800,00.

 

 

Dieser Internetauftritt wird ermöglicht durch das Engagement der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur