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Aktuelles

20.05.2020

Corona-Hilfsmaßnahmen

Mittlerweile wurden durch Bund und Land verschiedene Hilfsmaßnahmen aufgelegt, die Ihnen helfen sollen, besser durch die Corona-Krise zu kommen.


Hilfsmaßnahmen des Landes Niedersachsen

Das Land Niedersachsen und die NBank stellen Förderprogramme mit Soforthilfen für Unternehmen zur Verfügung.

  1. Das Land Niedersachsen gewährt gemeinnützigen Kultureinrichtungen und Kulturvereinen, die in Folge der Covid-19-Pandemie in eine existenzbedrohliche Wirtschaftslage und / oder in Liquiditätsengpässe geraten sind, in einem Corona-Sonderprogramm finanzielle Unterstützungsleistungen. Einrichtungen und Vereine mit Sitz in Niedersachsen, die überwiegend Zwecke der Förderung von Kunst und Kultur verfolgen, ein regelmäßiges Kulturangebot vorhalten und in Folge der Covid-19-Pandemie in eine existenzbedrohliche Wirtschaftslage und / oder in Liquiditätsengpässe geraten sind, können ab sofort Anträge auf Unterstützung stellen.

    Voraussetzung ist, dass die Einrichtung vor März 2020 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen ist, der Liquiditätsengpass ab März 2020 entstanden ist und die Einnahmen der Einrichtung voraussichtlich nicht ausreichen, um unvermeidbare Zahlungsverpflichtungen in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten auszugleichen.

    Anträge bis max. 8.000 Euro sind beim jeweils zuständigen Träger der regionalen Kulturförderung. Die Kontaktdaten finden Sie unter www.allvin.de.
    Anträge über 8.000 Euro sind per Post direkt beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (Stichwort: Corona-Sonderprogramm, Referat 32, Leibnizufer 9, 30169 Hannover) zu stellen. Die Antragstellung wurde, vorbehaltlich der Verfügbarkeit, bis zum 31. Oktober 2020 verlängert.
    Weitere Informationen
    Zur Pressemeldung

  2. Der 2. Nachtragshaushalt der Niedersächsischen Landesregierung enthält u. a. ein Sonderprogramm für den Bereich Tourismus und Gastronomie, das 120 Millionen Euro umfasst.  Über die genaue Aufteilung der Mittel ist derzeit noch nichts bekannt, wir informieren Sie jedoch gerne, sobald uns Details vorliegen.
    Umfangreiche Informationen zum Konjunkturpaket finden Sie in der offiziellen Pressemeldung.
     
  3. Das Förderprogramm "Liquiditätssicherung für kleine Unternehmen" wurde in zwei unterschiedliche Förderprogramme getrennt:
    Die Richtlinie "Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige" setzt die Bundesförderung eins-zu-eins um und richtet sich an Soloselbständige, freiberuflich Tätige und Kleinstunternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten. Diese können in zwei Stufen Zuschüsse von bis zu 9.000 € (bei Unternehmen bis 5 Beschäftigten) bzw. 15.000 € (bei Unternehmen bis 10 Beschäftigten) zur Deckung ihres betrieblichen Defizites erhalten (Saldo Einnahmen minus Ausgaben). Eine Inanspruchnahme persönlicher oder betrieblicher Rücklagen ist dabei nicht mehr notwendig. Diese werden nicht auf eine Förderung angerechnet. Weitere Informationen 

     

    Die andere Richtlinie "Corona-Soforthilfe für Kleinunternehmen" richtet sich an Unternehmen und freiberuflich Tätige mit 11-49 Beschäftigten. Auch hier erfolgt die Förderung in zwei Stufen:
    bis 20.000 € für Unternehmen mit 11-30 Beschäftigten und bis 25.000 € für Unternehmen mit 31-49 Beschäftigten. Die übrigen Regelungen sind in beiden Richtlinien identisch. Weitere Informationen

    In beiden Richtlinien ist eine Abdeckung der Lebenshaltungskosten, ausdrücklich nach Vorgabe des BMWi, nicht Bestandteil der Förderung. Sollten die Lebenshaltungskosten nicht gedeckt sein, ist ergänzend die Grundsicherung nach ALGII zu beantragen.

    Allen bisherigen Antragsteller*innen wird die NBank die Möglichkeit eröffnen, ihren Antrag auf die neuen Richtlinien umzustellen, da diese im Regelfall besser dotiert sind. Die NBank wird dazu in den nächsten Tagen alle Betroffenen anschreiben und ihnen diese Möglichkeit eröffnen. Benötigt werden dazu nur einige wenige Informationen zur Ertragsvorausschau der kommenden Monate. Vom 1. April an werden dann keine Anträge nach der alten, dann ausgelaufenen Richtlinie, mehr entgegengenommen. Alle Neuanträge werden dann auf die neuen Richtlinien umgestellt.
    Achtung: eine Antragstellung war zunächst nur bis zum 31.05.2020 möglich. Bund und Länder arbeiten an einem Nachfolgeprogramm der Corona Soforthilfe. Weitere Informationen werden in Kürze bekannt gegeben. 

 

Hilfsmaßnahmen des Landes Bremen

  1. Der Senat hat ein „Sofortprogramm zur Unterstützung freischaffender Künstler*innen aufgrund der Auswirkungen der Coronavirus-Krise“ beschlossen. Dieses Programm ist direkt auf die individuellen Bedarfe von Künstler*innen zugeschnitten und ist für diejenigen Künstler*innen gedacht, bei denen nicht die fortlaufenden Kosten, sondern die fehlenden Einnahmen das Problem sind. Einrichtungen, Vereine etc. sind nicht antragsberechtigt. Voraussetzungen sind ein Wohnsitz in Bremen oder Bremerhaven mindestens seit dem 18. März 2020 und eine wegen der Coronavirus-Krise seit dem 18. März 2020 durch Einnahmeverluste eingetretene oder schon bis 31. Mai 2020 drohende wirtschaftliche Notlage.
    Anträge können ab 6. April 2020 per E-Mail an kuenstlersoforthilfe(at)kultur.bremen.de oder postalisch an Senator für Kultur, Stichwort Künstlersoforthilfe, Altenwall 15/16, 28195 Bremen, eingereicht werden. Weitere Informationen

     

  2. Freiberufliche Künstler*innen mit gewöhnlichem Aufenthalt in Bremen können als Selbständige Grundsicherung beim Jobcenter beantragen, wenn sie weniger Arbeit haben als 15 Wochenstunden; in Notfällen als Soforthilfe ohne Vermögensprüfung. Beinhaltet sind Miete, Grundsicherung von 400- 500 €, Versicherung in der gesetzlichen Krankenkasse. Der Antrag kann jederzeit formlos telefonisch oder schriftlich gestellt werden. Der Neuantrag auf Arbeitslosengeld II ist online abrufbar: www.arbeitsagentur.de/antrag-arbeitslosengeld2.
    Derzeit sollen die Jobcenter wegen der Arbeitsbelastung dort nicht persönlich aufgesucht werden. Die vollständig ausgefüllten Anträge (möglichst mit Nachweisen) sollen in den Briefkasten der zuständigen Geschäftsstelle des Jobcenters eingeworfen werden.

     

  3. Bremen beabsichtigt nach Klärung mit dem Finanzressort als Vertrauensschutzregelung für den öffentlichen Bereich eine Fortzahlung bereits vertraglich vereinbarter Honorare bis auf weiteres.

     

  4. Unternehmen und Selbständige, die wegen des Coronavirus in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, können zur Entlastung verschiedene steuerliche Hilfsangebote im Kontakt mit ihrem zuständigen Finanzamt nutzen. Dazu gehören:
    - Herabsetzung oder Aussetzung laufender Vorauszahlungen zur Einkommensteuer auf Antrag
    - Stundung fälliger Steuerzahlungen
    - Erlass von Säumniszuschlägen
    - Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen

     

  5. Der Senat hat am 31. März 2020 beschlossen, Mieter*innen öffentlicher Immobilien auf Antrag die Miete zunächst bis zu drei Monaten zinslos zu stunden. Anträge auf Stundungen sollen in einem schnellen, unbürokratischen Verfahren bewilligt werden. Die Nachzahlung des gestundeten Betrags soll innerhalb von 12 Monaten erfolgen.

Hilfsmaßnahmen des Bundes

1. Im Anschluss an die Corona-Soforthilfen des Landes und des Bundes ist die „Überbrückungshilfe für kleine und mittlere Unternehmen" in Kraft getreten, welche sich an kleine und mittlere Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Solo-Selbständige und Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb richtet, die ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Pandemie vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten.

Alle Informationen zum Programm, eine Checkliste zur Antragsberechtigung sowie die Registrierung für die Steuerberater zur Einreichung der Anträge finden Sie auf der Informations-Website des BMWi.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb aller Branchen, bei denen der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammen um mindestens 60% gegenüber den gleichen Vorjahresmonaten eingebrochen ist.
Die maximale Förderung beträgt 50.000 Euro pro Monat. Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag 3.000 Euro pro Monat, bei Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten 5.000 Euro pro Monat. Die maximalen Erstattungsbeträge für kleine Unternehmen können in begründeten Ausnahmefällen überschritten werden. Anträge können noch bis zum 31. August 2020 online gestellt werden.

2. Kulturprogramm des Konjunkturpaketes

Über das im Konjunkturpaket beschlossene Programm für den Bereich der Kunst, Kultur und Medien stehen eine Milliarde Euro zur Verfügung, um die Auswirkungen der Pandemie abzumildern und einen Neustart zu ermöglichen. Der Fokus ist darauf gerichtet, den privatwirtschaftlichen Kulturbetrieb, wie private Theater, Kinos, Festivals oder Clubs zu fördern. Es gilt, die kulturelle Infrastruktur vor Ort abzusichern.

Antragsberechtigt sollen damit ausschließlich nicht staatliche Kultureinrichtungen sein. Dazu gehören alle Einrichtungen, die eine öffentliche Förderung von weniger als 50 Prozent ihres Etats erhalten. Für kommunale Einrichtungen stehen jedoch Mittel aus dem Teilbereich für digitale Projekte oder Formate zur Verfügung. Die Mittel sollen über die einzelnen Fachverbände wie den Musikrat, den Deutschen Bühnenverein, den Börsenverein des Deutschen Buchhandels und den verschiedenen Verbänden aus dem Kreativsektor verteilt werden. Der Programmstart ist für Anfang Juli vorgesehen. Die Förderstrecken werden in den nächsten Tagen und Wochen erarbeitet.

Weitere Informationen – u. a. auch zur Öffnungsperspektive für kulturelle Einrichtungen – können Sie hier als pdf-Dokument herunterladen.

3. Der Bund stellt aus dem Kulturetat Mittel für ein Sofortprogramm NEUSTART zur Verfügung. Inzwischen wurden diese Mittel, die einmalig zur Verfügung stehen, von zunächst 10 Millionen auf 20 Millionen Euro verdoppelt. Dies solle der Unterstützung von Kultureinrichtungen bei Umbauten und Ausstattungsmaßnamen zur Reduzierung der Infektionsgefahr bei einer Wiedereröffnung dienen. Gefördert werden Investitionen zwischen 10.000 und 50.000 Euro, darunter z. B. auch digitale Vermittlungsangebote wie gänzlich neue oder eine Anpassung vorhandener Audioguides. Antragsberechtigt sind Museen, Ausstellungshallen und Gedenkstätten ebenso wie Veranstaltungsorte von Konzert- und Theateraufführungen sowie soziokulturelle Zentren und Kulturhäuser.

Zudem verhandelt der Bundesverband Soziokultur gerade mit dem BKM darüber, dass auch mehrere Teilbeträge aus dem Programm abgerufen werden können. Außerdem brauchen bei Antragsstellung noch keine konkreten Angebote vorliegen. Zusätzlich wird darauf hingewiesen, dass auch Leistungen wie Installatin von Software, Einbau etc. gefördert werden.

Sollen Investitionen zwischen 500 - 1.000 Euro gefördert werden, ist für die Antragstellung eine formlose Preisermittlung ausreichend. Für hochpreisigere Förderungen reichen zunächst Schätzwerte. Es wird darauf hingewiesen, dass die 10 % Eigenbeteiligung kein Muss sind und bei guter Begründung wegfallen können.

Um sofort mit Maßnahmen wie Einbau von Plexiglasscheiben etc. beginnen zu können muss gleichzeitig mit der Antragsstellung (online!) ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn beantragt werden (s. FAQs).

Die Fördergrundsätze und weitere Informationen zur Antragstellung können Sie nachfolgend herunterladen oder über die Homepage der BKM sowie des Bundesverbandes Soziokultur e.V. einsehen.

Fördergrundsätze "NEUSTART"

Antragsformular "NEUSTART"

FAQ "NEUSTART"

 

Darüber hinaus hat die Bundesregierung ein umfangreiches Förderprogramm "Rettungs- und Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR" beschlossen. Ziel ist es, durch die Förderung das lahmgelegte kulturelle Leben wieder anzukurbeln und dadurch Arbeitsmöglichkeiten für Künstlerinnen und Künstler und allen im Kulturbereich Tätigen zu schaffen. Weitere Informationen

Mit dem ersten Programmteil von NEUSTART KULTUR „Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen zur Erhaltung und Stärkung der bundesweit bedeutenden Kulturlandschaft“ unterstützt der Bund Kultureinrichtungen bei ihrer Wiedereröffnung und ihrem weiteren Betrieb, indem er Schutzmaßnahmen für Publikum und Beschäftigte ermöglicht. Die Gelder kommen kulturellen Einrichtungen zugute, deren regelmäßiger Betrieb nicht überwiegend von der öffentlichen Hand finanziert wird, sowie soziokulturellen Zentren. Hierbei wird auf die kontinuierliche Grundfinanzierung der Einrichtungen abgestellt; nicht dauerhafte öffentliche Projektförderungen bleiben unberücksichtigt.

Mit insgesamt 250 Mio. Euro sollen vor allem investive Schutzmaßnahmen, wie Sicherungsmaßnahmen in Kassenbereichen, Ertüchtigung von Lüftungsanlagen oder Sanitärbereichen in den Kultureinrichtungen finanziert werden, um den kulturellen Neustart in Deutschland kräftig zu unterstützen.

Die Förderanträge können bei den mittelausreichenden Stellen bis zum 31. Oktober 2020 eingereicht werden. Die Mittel können beantragt werden, sobald der zweite Nachtragshaushalt 2020 in Kraft tritt. Bitte achten Sie darauf und schauen dazu regelmäßig in die Veröffentlichungen und auf die Homepage der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien.

Informationen über die Maßnahmen des Bundes für Solo-Selbständige sowie kleine und große Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie:

Ergänzend dazu empfehlen wir eine laufend aktualisierte Zusammenstellung, die insbesondere auch für Soloselbständige, Freiberufler und Kleinunternehmer hilfreich ist: https://www.gruenderlexikon.de/news/kurz-notiert/corona-hilfen-fuer-selbststaendige-freiberufler-und-kleinunternehmer-84233709#zusch%C3%BCsse 

 

Sonderfonds für Kulturschaffende der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und der VGH-Stiftung

Um Kulturschaffende, die die aktuelle Corona-Pandemie vor erhebliche finanzielle Schwierigkeiten stellt, zu unterstützen, haben die Niedersächsische Sparkassenstiftung und die VGH-Stiftung Sonderfonds aufgelegt. Bis zum 30. Juni 2020 können freiberuflich bzw. selbstständig tätige Kulturschaffende, deren Arbeit inhaltlich einem der in den Förderkonzeptionen der Stiftungen definierten Förderbereiche zuzuordnen ist, eine Soforthilfe von einmalig 2.000 Euro beantragen. Anträge können ausschließlich online gestellt werden: www.vgh-stiftung.de oder www.nsks.de

Weitere Informationen

 

Hilfsfond der Stadt Hildesheim

Die Stadt Hildesheim hat den Existenzsicherungsfond „HI Zukunft“ eingerichtet. Anträge können seit Mittwoch, 8. April, gestellt werden. Das Antragsformular steht unter dem Link www.hildesheim.de/hizukunft zur Verfügung. Antragsberechtigt sind Betriebe, Geschäfte, soziale und kulturelle Einrichtungen sowie Sportvereine, die durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Bedrängnis gekommen sind. Sie können sich um eine Hilfszahlung von bis zu 40.000 Euro bewerben.
Zwei Millionen Euro sollen insgesamt ausgeschüttet werden, um das Gemeinwesen in der Stadt Hildesheim zu stabilisieren. Zurückgefordert wird das Geld nicht. Voraussetzung ist aber, dass zuvor alle anderen Hilfsmöglichkeiten ausgeschöpft worden sind und die Antragsteller ausschließlich wegen der Corona-Krise in existenzielle Not geraten sind.

Die Anmeldefrist für die erste, mit einer Million Euro ausgestatteten Tranche, endet am 19. April um Mitternacht. Erst danach wird über sämtliche Anträge entschieden. Weitere Informationen unter Tel. 05121 / 301-5555.


Sonderaktion der OLB-Stiftung

Die OLB-Stiftung unterstützt im nordwestlichen Geschäftsgebiet der OLB mit einer Sonderaktion einmalig Vereine und Institutionen aus den Bereichen Kultur und Soziales, denen durch die Corona-Pandemie Kosten entstanden sind. Beispiele wären:

  • Absagen von eigenen Veranstaltungen und Projekten, die bislang noch nicht von der OLB-Stiftung gefördert wurden
  • Nicht gedeckte Vorbereitungskosten mangels Zuschauereinnahmen
  • Ausfallhonorare, Druckkosten, Materialien
  • Zusätzlich angefallene und unvorhergesehene Kosten von abgesagten Veranstaltungen Dritter, z. B. Rückreisekosten, erhöhte Meldegebühren#
  • Zusatzkosten der Vereine und Institutionen durch die aktuellen Hygienevorschriften

Mieten, Betriebs- und Personalkosten können nicht beantragt werden!

Damit die OLB-Stiftung Ihren Antrag prüfen kann, werden folgende Unterlagen von Ihnen benötigt:

  • Förderantrag Sonderaktion
  • Projektbeschreibung inkl. Kostenaufstellung

Weitere Informationen unter: https://www.olb.de/olb/presse/200408-hilfe-fuer-kulturelle-und-soziale-einrichtungen

 

Soforthilfeprogramm Heimatmuseen

Der Deutsche Verband für Archäologie e.V. (DVA) hat ein „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“ in  Kooperation mit dem Deutschen Museumsbund e.V. (DMB) eingerichtet. Das Programm richtet sich an regionale Museen, Freilichtmuseen, archäologische Parks und Träger von Bodendenkmalstätten in ländlichen Räumen mit bis zu 20.000 Einwohner. Diese Einrichtungen können Mittel beantragen, um Modernisierungsmaßnahmen und programmbegleitende Investitionen durchzuführen. Nähere Informationen können Sie hier herunterladen.

 

Hilfen aus dem Kultur- und Medienbereich

Der Deutsche Kulturrat hat Informationen über Hilfen aus dem Kultur- und Medienbereich für den Kultur- und Medienbereich zusammengetragen. Diese finden Sie, nach Sparten gebündelt, unter:

www.kulturrat.de/corona-pandemie/

 

Soforthilfen für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland

Der nachfolgende Link bietet eine gute Übersicht über die Unterstützung der Kreativwirtschaft. Aktuell ist Niedersachsen noch nicht berücksichtigt, dies wird sich jedoch hoffentlich bald ändern. 26. März 2020

https://padlet.com/kreativedeutschland/zu41puas9yk3?fbclid=IwAR12jHihGLjJpcn30Ko4G3YI7F0XKcS80VevyxQD2cNH5QkBIf-5QC7y_vo

 

Förderrichtlinie für selbstständige Restauranto*innen und Wissenschaftler an öffentlichen Museen

Um Restauratoren und wisenschaftliche Mitarbeiter*innen an den Museen halten zu können und in eventuellen Notlagen zu unterstützen, hat die Ernst von Siemens Kunststiftung kurzfristig eine neue Förderlinie aufgelegt. Antragsberechtigt sind öffentliche Museen und Sammlungen. Je nach Projekt werden zwischen 2.000 € und 25.000 € für  begrenzte Restaurierungsprojekte und die wissenschaftliche Arbeit an Ausstellungskatalogen, Bestandskatalogen oder Werkverzeichnissen zur Verfügung gestellt.

https://www.ernst-von-siemens-kunststiftung.de/aktuell/corona-und-selbstst%C3%A4ndige-in-museen-und-sammlungen.html



Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V.

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V.informiert unter dem Link https://www.bkj.de/corona-hilfe über Hinweise zu Corona-Hilfen.

 

Weitere Möglichkeiten, finanzielle Hilfen in Form von Fördermitteln zu bekommen, finden Sie auch auf folgenden Webseiten:


Dieser Internetauftritt wird ermöglicht durch das Engagement der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur