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Aktuelles

03.12.2019

Aktuelle Informationen zur Biozid-Verordnung

Eine objektschonende Methode der Behandlung von Kulturgut in sauerstoffreduzierter Atmosphäre ist aktuell aufgrund dieser Verordnung nicht zulässig.


Wie ICOM inzwischen kommuniziert hat, ist die kurzfristige Lösung einer Ausnahmeregelung für Museen, die eine In-situ-Stickstoffanlage betreiben, durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) nun geklärt. Das kann und soll kein Dauerzustand sein. Deshalb setzt sich ICOM nun für die Deklassifizierung von Stickstoff als Biozid ein. Ende November hat die EU-Kommission eine öffentliche Konsultation begonnen, um die Notwendigkeit der In-situ-Stickstoffanlagen zu klären.
Dieses Verfahren läuft seit dem 19.11.19. Die Konsultation läuft insgesamt 60 Tage, d.h. nur noch bis zum 18.01.2020 und ist aufrufbar über nachfolgende Websites und Informationsportale:

https://echa.europa.eu/derogations-for-the-protection-of-cultural-heritage
https://echa.europa.eu/derogations-for-the-protection-of-cultural-heritage/-/substance-rev/24401/term

https://icom.museum/en/news/icom-icomos-unite-in-call-to-allow-the-use-of-nitrogen-for-the-protection-of-cultural-heritage/

Die englischsprachige Petition können Sie sich hier herunterladen. Eine deutsche Übersetzung finden Sie hier.

Noch bis zum 18.01.2020 können Sie sich an der Petition beteiligen.  Der direkte Link zum Anhörungsprotal:
http://comments.echa.europa.eu/comments_cms/PCCulturalHeritageDerogation.aspx?SubstanceName=In-situ%20generated%20nitrogen&ProductType=3,4&ECNumber=-&CASNumber=-


 

 


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