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Aktuelles

02.08.2018

Diversität im Museum: Herausforderung oder Chance?

Podiumsgespräch und Perspektiven "Neue Heimat in Niedersachsens Museen"


Der Museumsverband Niedersachsen und Bremen e.V. (MVNB) lädt am 23. August 2018 zu einem Podiumsgespräch „Diversität im Museum: Herausforderung oder Chance?“ im Rahmen des Projektes „Neue Heimat in Niedersachsens Museen“ ein.

„Was können Museen zur Integration von geflüchteten Menschen beitragen?“ Diese Frage steht im Mittelpunkt des Projektes „Neue Heimat in Niedersachsens Museen“, das vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert wurde. Ergebnisse und mögliche Perspektiven des Projektes sollen am 23. August zwischen 15.00 und 18.00 Uhr in einem Podiumsgespräch im Historischen Museum Hannover diskutiert und somit ein Ausblick auf das Folgeprojekt „Museen verbinden Welten“ gegeben werden. Eröffnet wird die Veranstaltung von Dr. Annette Schwandner, Ministerialdirigentin, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

Diversität ist ein Querschnittsthema. Seit dem Start des Projektes „Neue Heimat in Niedersachsens Museen“ im Juli 2017 konnten sieben Pilotmuseen aus unterschiedlichen Regionen und Sparten gewonnen werden, die verschiedene Angebotsformate für kulturelle Teilhabe ermöglichen und zur gesellschaftlichen Integration von geflüchteten Menschen beitragen. Gemeinsame Zugänge bieten die übergreifenden Themenschwerpunkte Werte, Medien, Sprache und Musik.

Necaattin Arslan, Projektleiter „Neue Heimat in Niedersachsens Museen“ beim MVNB wird in das Themenfeld einführen: „Fünf der insgesamt sieben Pilotmuseen konnten Menschen mit Fluchterfahrung ein Museumsvolontariat anbieten. Es ist sehr spannend diesen Öffnungsprozess in den Museen im Bereich Personal mit einer VOR-ORT-Beratung zu begleiten und zu unterstützten. Transkulturelle Ansätze können sehr bereichernd sein, wenn sie von Beginn an nachhaltig gedacht werden und diversitätsorientierte Öffnung als Prozess verstanden wird. Nun gilt es die Erfahrungen und Erkenntnisse der sieben Pilotmuseen in einen Transformationsprozess zu überführen und weitere Museen zu beteiligen.“

Erste Erfahrungen der Pilotmuseen zeigen, dass das Projekt bei allen Beteiligten eine positive Resonanz hervorgerufen hat. Nicht nur die Museumsvolontäre mit Fluchterfahrung, sondern auch die Pilotmuseen profitieren von dem Wissenszuwachs, den konkreten Anregungen und der konstruktiven Zusammenarbeit. Dieser Prozess soll auch zukünftig fortgesetzt werden. Daher sollen weitere Museen aus verschiedenen Sparten für das Folgeprojekt „Museen verbinden Welten“ gewonnen werden.

Wie lassen sich die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse in diesen Prozess transformieren? Können die Themenschwerpunkte Werte, Medien, Sprache und Musik genutzt werden, um museale Kernaufgaben neu zu denken und Personal, Publikum, Programm und Partner diverser aufzustellen? Gemeinsam mit allen Interessierten, den Pilotmuseen und Expert*innen soll über diese und weitere Fragen diskutiert, eine erste Bilanz gezogen und ein Ausblick auf das Folgeprojekt „Museen verbinden Welten“ gegeben werden.

Interessierte – nicht nur aus dem Museumsbereich – können sich noch bis zum 10. August 2018 für die Teilnahme an der Veranstaltung unter info(at)mvnb.de anmelden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen unter www.mvnb.de oder in der Geschäftsstelle des Museumsverbandes für Niedersachsen und Bremen e.V. unter Tel. 0511 2144983.

Die Pressemeldung zum Download.


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